Plätzchen-Advent: Dominosteine zum ersten Advent

Happy erster Advent ihr Lieben! Heute gebe ich euch eine kleine Preview auf den Dezember und verrate euch das Rezept für die leckersten und cleansten Dominosteine, dich ich mir vorstellen kann.

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich liebe die Weihnachtszeit! Gibt es überhaupt jemanden, der Weihnachten nicht mag?!? In der Luft liegt ein süßlicher Duft von Zimt und Nelken, die Städte schmücken sich mit ihrer festlichsten Beleuchtung und jeder ist auf einmal so wahnsinnig nett. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, da meine Wahrnehmung in höchstem Grade selektiv ist wenn es um Weihnachten geht und mir nur meine Meinung bestätigende Dinge auffallen. Sämtliche widersprüchlichen Informationen ignoriere ich recht erfolgreich. So laufe ich also in einer kleinen rosa (Schnee-) Wolke eingehüllt durch die Gegend und freue mich unfassbar über jedes Weihnachtslied – selbst der Wham!-Klassiker bringt mich zum lächeln. Uhh, und Weihnachtsmärkte nicht zu vergessen: Was gibt es Schöneres, als mit den Freunden oder Kollegen über den Weihnachtsmarkt zu tigern, spannende Lebensmittel zu probieren und ein Gläschen Glühwein zu trinken?

Auf zwei Aktivitäten freue ich mich in jedem Jahr ganz besonders: Plätzchen backen und Weihnachtsbaum schmücken. Letzteres muss aufgrund der Übergangssituation in meinen neuen Lebensabschnitt vermutlich dieses Jahr leider ausfallen. Aber das Plätzchen backen lasse ich mir nicht nehmen.

Bereits an zwei Abenden im November konnte ich mich in meiner Weihnachtsbackstube ordentlich austoben. Wenn du mir auf Instagram folgst wirst du meine Tanzeinlage zu „All I want for Christmas“ in der Story vermutlich verfolgt haben. In einer achtstündigen Backorgie habe ich neben einem klassischen, auch vier cleane Plätzchenrezepte ausprobiert bzw. für dich entwickelt. Wobei clean in dem Fall ohne raffinierten Zucker und stattdessen mit Kokosblütenzucker, Honig oder Datteln bedeutet. Außerdem habe ich kein Getreide verwendet und lieber auf Nussmehle zurückgegriffen.

Da der Advent leider nur vier Wochen hat und ich aber mit euch unbedingt alle meine Lieblingsrezepte für diese Jahreszeit teilen möchte, wird es wohl oder übel die nächsten Sonntage Süßes auf meinem Blog geben 😉 Am vierten Advent beschäftigen wir uns mit dem Weihnachtsessen und am Sonntag nach Weihnachten verrate ich dir ein paar cleane und sehr schnelle Snack- und Finger-Food-Ideen für deinen Silvesterabend mit Freunden. Wenn das Programm für so in Ordnung ist, schlage ich vor, wir legen direkt los.

Dass mir bei meinen Rezepten die Passung in den Ernährungsplan meiner Mutter wichtig ist, hatte ich dir ja bereits erzählt. Und genau so bin ich auch das erste Rezept angegangen. Getrieben von der Ausgangsfrage, mit welchem Weihnachtsgebäck ich meiner Mutter die größte Freude bereiten kann (denn darum geht es ja in der Weihnachtszeit: Seinen Mitmenschen eine Freude zu machen), bin ich nach kurzer Überlegung auf Dominosteine gekommen. Puh, klingt nach einer ganz schönen Herausforderung. Aber lass mich dich beruhigen: Es ist eigentlich ganz simpel.

Dominosteine bestehen aus drei Schichten: Die Basis bildet eine dünne würzige Lebkuchenschicht, gefolgt von einer fruchtigen Gelee-Platte und einer samtigen Marzipanschicht, umhüllt von knackiger Schokolade. Mein Rezept für gesünderen Lebkuchen habe ich ja bereits vor ein paar Wochen perfektioniert: Es besteht in erster Linie aus einem Sonnenblumenkernmus, Mandeln und Kokosblütenzucker, abgerundet mit einer ordentlichen Prise Lebkuchengewürz und gefühlt einem Kilo Zimt. Damit haben wir die Basis für unsere Domino-Steine also bereits.

Für das Gelee sehe ich zwei Varianten: Entweder koche ich Saft mit AgarAgar auf oder aber ich nehme getrocknete Früchte. Letztere habe ich für mich als „cleaner“ interpretiert, da hier die ganze Frucht verarbeitet wird und nicht nur der Saft, womöglich noch aus Konzentrat. Aber zugegeben, an der Stelle sind wir schon sehr pingelig unterwegs. Ich habe mich für getrocknete Aprikosen entschieden, die ich über Nacht in Wasser eingeweicht und am nächsten Tag püriert habe. Dafür habe ich nach und nach von dem Einweichwasser hinzugegeben, so dass ich die Zielkonsistenz gut kontrolliert erreichen konnte. Abschließend wollte ich dem Ganzen aber noch einen kleinen Pfiff geben und habe weiße Chiasamen hinzu gegeben und quellen lassen.

Auch die Marzipanplatte besteht aus recht wenig Zutaten: Mandeln, Honig sowie ein kleiner Schuss Rosenwasser, mehr braucht es nicht. Ist das nicht großartig?

Ich habe die drei Schichten jeweils zubereitet und stehen lassen: Der Lebkuchen wollte natürlich erst einmal abkühlen und die Aprikosen-Chia-Masse durfte quellen. Das Marzipan setze ich erst kurz vor dem Schichten an und rolle es auf einer Frischhaltefolie aus, so dass es sich recht einfach auf das Gelee setzen lässt. Nachdem alle drei Ebenen sauber aufeinander platziert sind, stelle ich das Zwischenergebnis für ein paar Stunden in den Gefrierschrank, damit die Weiterverarbeitung einfacherer wird.

Zu guter Letzt wollte der Kuchen noch in Würfeln von je ca. 2 cm geschnitten und mit Zartbitterschokolade umhüllt werden.  Et voilà, fertig sind unsere Dominosteine, oder auch aufgrund ihrer Größe liebevoll Dominobrocken genannt.

Bon Appetit!

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