Mein erster Rezeptdreh – Foodblogger Day 2018

Heute gibt es mal ein Rezeptvideo, nämlich das Ergebnis unseres Foodblogger-Day-2018-Gewinns. In der Hauptrolle haben wir Gnocci von Henglein, die in der Challenge „Heiß und Kalt“ eine Symbiose mit Paprika-Tomaten-Butter und griechischem Joghurt eingehen. Aber heute soll nicht das Rezept selbst im Vordergrund stehen. Statt dessen freue ich mich, mit dir meine Erfahrungen eines spannenden Drehtags teilen zu dürfen.

Zu Beginn ein kleiner Disclaimer: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung, da Markennamen und Kooperationspartner genannt, verlinkt und auf den Bildern sowie im Video präsentiert werden.

Nun aber zu unserer Geschichte: Es begab sich zu einer Zeit, in der unsere kleine Foodfluesterin als frisch gebackene Food-Bloggerin mit knapp 100 Followern, von denen immerhin 50% Arbeitskollegen waren, an ihrem ersten Blogger-Event teilnehmen durfte. Wie ist es denn dazu gekommen, fragt ihr sicherlich. Nun, ich möchte euch gerne davon berichten. Im Grunde war es eine Mischung aus (für unsere Foodbloggerin zumindest) glücklicher Schicksalsfügung, dass eine Grippewelle die Foodblogger-Szene erschütterte und auf der anderen Seite einer lieben Seele, die zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und gleich an die Foodfluesterin dachte als er davon erfuhr.

Ausgerichtet wurde der Foodblogger Day 2018 von den Food Professionals. Idee des jährlichen Events ist es, eine Austauschplattform für Food-Marken und -Blogger zu schaffen. Im Rahmen verschiedener Koch-Challenges wurden mit den Markenprodukten (Henglein,  Brandt Zwieback, Schne-frost und Chiquita) tolle Kreationen geschaffen.

Ich hatte das Glück mit Ayse von Ayse’s Kochblog Diner und Jessi von Jessis Schlemmerkitchen in einer Gruppe zu sein. Die beiden waren bereits ein eingespieltes Team und gemeinsam haben wir aus der Challenge „Heiß und Kalt“ dieses herrliche mediterrane Gnocci-Gericht gezaubert, das sich in seiner Einfachheit gegen die fantastischen und nicht minder köstlichen Gerichte der anderen Gruppen und Runden durchsetzen konnte. Zugegeben, ich bin mal wieder ein wenig aus der Reihe getanzt und habe parallel zu unserer Gnocci-(die im Original Knöpfle waren)-Pfanne eine Tarte Tartin mit karamellisierten Walnüssen und Kürbis als mögliches Ausweich-Gericht zubereitet (für den unwahrscheinlichen Fall, dass das erste nix wird). In die Zubereitung unseres Gewinners bin ich erst beim Anrichten eingestiegen. Leider konnte ich es am Blogger Day nicht probieren da #Vegetarier. Aber ich habe das Rezept zu Hause gleich ein paar Tage später mit Tofu-Hack nachgekocht und kann euch bestätigen, dass es einfach fabelhaft schmeckt.

Somit hatten Ayse, Jessi und ich also einen professionellen Rezeptdreht gewonnen, bei dem unser Gewinner-Rezept verfilmt werden sollte. In gemeinsamer Abstimmung wurde der Termin für den Dreh auf Mitte Januar 2019 gelegt und meine Vorfreude stieg mit jeder Woche die bis dahin vergehen sollte. Nicht nur, dass wir gelegentlich mal ein Händchen in die Kamera halten dürfen, vielmehr freute ich mich auf die Tipps der Food-Fotografie und -Styling Profis.

Spulen wir nun aber ein wenig vor zu DEM Tag. Zunächst ereilte uns die traurige Nachricht, dass die liebe Ayse leider krank das Bett hüten müsse. Jessi und ich wollten aber versuchen, die Entscheidungen des Tages auch immer in ihrem Sinn zu treffen. Trotz Hund schell um 8h morgens zum Sitter bringen und Bahnchaos habe ich es tatsächlich pünktlich ins Studio von Stefan und Christa (Schulte-Ladbeck-Fotografie) geschafft. Frisch gestärkt mit jeder Menge Kaffee (es gab sogar eine zuckerfreie Milchalternative), konnte der Drehtag beginnen.

Wie läuft so ein professioneller Video-Dreh also ab? Ich dachte immer, man stellt die Sachen hin, wählt Besteck und Geschirr aus, richtet die Kamera und startet einfach. Aber nein, wir setzen uns natürlich zunächst hin und planen im Detail die Szenen durch. Jessi und ich durften gemeinsam erarbeiten, wie wir uns das Video vorstellen und wurden von allen Seiten mit Tipps und Anregungen durch unsere Profis Sebastian (Food Professionals), Stefan und Christa (Schulte-Ladbeck-Fotografie) unterstützt.

Nachdem wir nun das „was“, „wie“ und „mit welchem Text“ zu Papier gebracht hatten, galt es noch das Handmodell zu bestimmen. Eigentlich sollten wir drei unsere Bühne in dem Video bekommen. Nachdem aber die Dritte im Bunde fehlte und die liebe Jessi aufgrund ihres fabelhaften Babybauchs vermutlich etwas Schwierigkeiten in der Kulisse haben würde, wurde ich kurzerhand auserkoren, meine Hände das ganze Video durch das Bild tanzen zu lassen. Schön war natürlich, dass die lieben Profis uns kurz vor der Entscheidung ein wenig Angst gemacht haben à la „meistens muss man die Szenen super oft wiederholen, weil das Handmodell dies oder jenes“ – nein, macht mir bloß keinen Druck… Vielleicht sollte ich so langsam von Kaffee auf Wasser umsteigen. Glücklicherweise wurde ich sehr gut instruiert und dank der hervorragenden Kommunikation am Set hat auch alles super geklappt.

Ein paar letzte Vorbereitungen sind noch zu treffen, ehe wir die Kameras anwerfen können: Um einen reibungslosen Flow während des Kochens zu gewährleisten, wollen noch ein paar Schälchen mit Gewürzen, Tomatenmark und sehr sehr viel Butter bereit gestellt werden.

Damit die Gnocci fluffig aus der Packung kullern, hat Christa sie schon mal vorher aufgelockert.

Was darf bei Food-Fotos außerdem nicht fehlen? Das Geschirr natürlich. Und schaut euch mal dieses Requisiten-Paradies an:

Und tatsächlich mussten wir nicht eine Szene zwei Mal drehen, wir sind richtig gut durchgekommen. Besonders spannend waren die Schnipp-Tricks. Meine Hand hat noch zwei Tage später nach Knoblauch gerochen – jaja, ihr habt mich gewarnt. Das Ergebnis spricht aber denke ich für sich.

Als das Rezept im Kasten war, haben wir noch ein paar Aufnahmen für das Intro gedreht.


Für uns war die „Arbeit“ damit getan, jedoch ging es für Selda noch ein wenig weiter. Sie wühlte sich durch das gefühlt dreistündige Videomaterial auf beiden Kameras und hat daraus wie ich finde einen wirklich tollen Rezept-Clip kreiert. Aber überzeugt euch einfach selbst:

Es war ein toller Tag und wir hatten sehr viel Spaß, obschon es doch auch anstrengend war. Ich bin undenklich dankbar, dass ich so einen spannenden und lehrreichen Dreh-Tag mit diesem tollen Team verbringen durfte und natürlich auch für die Möglichkeit in erster Linie überhaupt an dem Blogger-Event teilnehmen und gewinnen zu dürfen.

Wenn dir das Video gefällt, würde ich mich wahnsinnig über einen Like oder einen kurzen Kommentar unter dem Beitrag oder auf Instagram freuen.

Ich wünsche dir ein fabelhaftes Wochenende und freue mich dir nächste Woche ein kleines Update aus der Reihe „gesund ernähren ohne Küche“ zu geben.

4 Kommentare zu „Mein erster Rezeptdreh – Foodblogger Day 2018

    1. Unterschätze niemals den Wert der Regisseurin 😋 ich fand den Tag auch fantastisch und bin dankbar dass ich ihn mit dir erleben durfte💕💕💕

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