Frohe Ostern mit Pistazien-Küchlein – Tricks für glutenfreies Backen

Heute teile ich mit dir die Oster-Variation meines glutenfreien und veganen Pistazienkuchens mit Kardamom und Rosenwasser, mit dem du einen Hauch Orient auf deinen Oster-Tisch bringst.

Normalerweise teile ich nur Rezepte, die ich mir vollständig selbst ausgedacht habe. Dieser Post ist anders. Ostern ist ein Familienfest und meine Mutter hat sich dieses Rezept hier gewünscht. Sicher hätte ich mich 1 zu 1 daran halten können… Aber ich kann einfach nicht anders, als meinen eigenen Stil mit rein zu backen. So habe ich also beispielsweise den Ahornsirup im Teig, du ahnst es sicherlich, durch Datteln ersetzt. Gut, einen Esslöffel Kokosblütenzucker brauchte der Teig nach dem ersten Abschmecken dann doch. Ich habe dieses Mal extra darauf geachtet, dass mir der rohe Teig etwas zu süß ist, denn es essen ja auch andere mit 😉

Was habe ich noch angepasst? Das einfache glutenfreie Mehl habe ich durch Kokosmehl und Buchweizenmehl ersetzt. Durch das Dattelmus als Süßquelle brauchte ich letztlich etwas mehr Mehl als es im ursprünglichen Rezept angegeben wurde.

Gerade wenn man glutenfrei ohne Ei und mit Hafermehl arbeitet, passiert es leider schnell, dass man das Ergebnis in seiner Dichte kaum von einem Stein zu unterscheiden vermag. Was braucht man also für einen fluffigen Kuchen? Zunächst ist es super wichtig, dass das Mehl richtig fein gemahlen ist. Das klappt bei mir am besten im Mixer, besser als in der Küchenmaschine. Das zweite ist eine Kombination aus Backpulver (hier brauchen wir etwas mehr als sonst), Apfelessig und letztlich Geduld. Denn wenn du den Kuchen anschneidest, bevor er vollkommen abgekühlt ist – ja vollkommen – fällt er in sich zusammen.

Die offensichtlichste Abweichung ist aber wohl die Form. Wer braucht schon eine Kastenform wenn er süße kleine Ostereier und einen Osterhasen zaubern kann? Die Küchlein brauchten nur 20 Minuten im Ofen und sind super fluffig heraus gekommen. Sind die nicht unfassbar niedlich?

Nun ans Frosting: Hier weichen wir auf die natürliche Kraft der Himbeere mit ihrem leuchtenden Pink aus, so dass ich weder Rote Bete Pulver kaufen noch Lebensmittelfarbe verwenden musste. Ich habe die Kuchen bereits am Freitag gebacken und bin nun am überlegen, wann ich geschickter Weise das Frosting darüber gebe. Gegessen werden wollen die Kuchen am Sonntag und ich habe ein wenig Angst, dass sie mir zu sehr durchweichen, wenn ich sie bereits heute (am Freitag also) garniere. Andererseits erwartet ihr ja sicherlich nicht bloß einen Textbeitrag mit Rezept, sondern wollt bestimmt die strahlende Schönheit dieser Kuchen auf Hochglanzbildern aus verschiedenen Winkeln begutachten. Oder würdet ihr mir auch ohne Fotos glauben, wie hübsch und appetitlich diese Kuchen gelungen sind?

Aber wie ihr seht, haben wir das mit den Fotos ja auf jeden Fall hinbekommen. Wie habe ich die Zwickmühle gelöst? Habe ich es der Fotos wegen riskiert durchgeweichte Kuchen zu servieren? Natürlich nicht. Eines des Küchlein habe ich vorab befrostet für die Fotos, die Übrigen habe ich bei meinen Eltern fertig gestellt.

Diese Rezeptvariation hat fantastisch geschmeckt und ich freue mich, dass ich sie dir heute mitgeben darf.

Bon Appetit und frohe Ostern!

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