Banenbrot im Vergleich: vegan vs. nicht vegan

Ich habe eine große Schwäche für Bananenbrot: Es gibt so viele unterschiedliche Rezepte, wie es Bananenbrotbäcker gibt – und jedes Mal schmeckt es anders. Magst du lieber fluffiges oder saftiges Bananenbrot? Vegan oder nicht vegan? Ich habe zwei Rezepte ausprobiert und gegeneinander getestet: Fluffig-nicht vegan vs. saftig-vegan, beide getoppt mit einem veganen Frischkäse-Erdnussfrosting. Meinen persönlichen Gewinner inklusive Rezept verrate ich dir am Ende des Beitrags.

Hach ja, Bananenbrot ist einfach herrlich. Man kommt komplett ohne raffinierten Zucker aus, denn die Bananen sind bereits so unglaublich süß. Jetzt wirst du sicherlich anmerken wollen, dass man nicht immer reife Bananen im Haus hat, wenn man gerade ein Bananenbrot backen möchte. Aber da verrate ich dir gerne meinen Geheimtrick: Ich kaufe eine große Menge an Bananen und lasse sie super reif werden. Sie sollten tief gelb mit vielen schwarzen Punkten sein. Soweit gereift, breche ich sie in 2 cm dicke Stücke und friere sie in einer Tupperdose ein. Wenn ich dann Appetit auf Bananenbrot habe, was in letzter Zeit sehr häufig vorkam, kann ich einfach die passende Menge auftauen.

Aber manchmal ist auch mein Frozen-Banana-Vorrat erschöpft so dass ich spontan im REWE nach Feierabend die gelbsten Banen greife, die ich finden kann. In dem Fall muss man wohl noch etwas bei der Süße nachhelfen: So gibt man einfach ein paar Datteln &/ etwas Ahornsirup mit in den Teig. Weiterer Vorteil des Pain de Banane ist, dass es mit weniger Öl auskommt als ein klassischer Rührteig und zumindest für die Bindung braucht es keine Eier.

Aber wenn es keine Eier braucht, warum tut man dann welche rein? Das habe ich mich auch gefragt und das Experiment gewagt: Eine Version mit zwei und eine ohne Ei. Und der Unterschied liegt ganz klar in der Dichte des Teigs. Das Bananenbrot mit Ei ist so fluffig, dass es eigentlich schon fast als Kuchen durchgeht, wohingegen das vegane Bananebrot richtig schön saftig ist und mich jeden Morgen zum Frühstück anlacht.

Soll ich dir verraten, was mir an Bananenbrot ganz besonders gut gefällt? Dass du mit ein und demselben Grundrezept so vielfältige Varianten schaffen kannst: Ob mit Schokostückchen, mit Blaubeeren, mit Walnüssen oder einer Packung Studentenfutter. Mit Bananbrot kann es gar nicht langweilig werden. So komplett „ungefüllt“ wie hier habe ich glaube ich vorher noch keins gebacken. Doch wollte dieses Frischkäse-Erdnuss-Topping geschmacklich im Vordergrund stehen, wobei vermutlich sämtliche Füllung zu sehr abgelenkt hätte.

Erdnuss-Frischkäse?!? Oh ja, urteile nicht ehe du es nicht probiert hast! Dieses Frosting ist echt der Hammer!!! Und so einfach: Ich habe dafür einen veganen Frischkäse auf Mandelbasis in etwa gleichen Anteilen mit Erdnussmus gemischt und für die Süße einen Schuss Ahornsirup ergänzt. Ich liebe die Kombination aus der salzig-süßen Frische, die das Bananenbrot dadurch bekommt.

Die konkreten Schritte in der Zubereitung findest du am Ende des Beitrags in der Rezeptkarte. Aber bevor ich dich jetzt zu meinem Instagram Account schicke, in der Hoffnung du verrätst mir deine Präferenz, sage ich dir natürlich noch wie versprochen welches mein Gewinner ist: Ganz eindeutig bin ich eher ein saftiges Mädel – ähm ich meine ich mag das saftige Bananenbrot lieber. Mich stört es auch nicht, wenn es noch etwas knautschiger ist als auf den Fotos hier, fast ein wenig zu kurz gebacken.

So, mein Vorrat des veganen Bananenbrots ist leider aufgefuttert, und die 3 Bananen in der Obstschale schreien danach verarbeitet zu werden. Ich würde mich wahnsinning freuen, wenn du mir auf Instagram einen Kommentar unter dem Post zu diesem Blogbeitrag hinterlässt: Magst du lieber fluffiges oder saftiges Bananenbrot? Was ist deine Lieblingsvariante: Blaubeeren, Walnüsse, Schokolade, Schokostückchen…?

Bon Appetit!

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