Gesunde Lakritze – sowas gibt es?

Bei Lakritze scheiden sich ja die Geister: Man liebt sie oder hasst sie. Ich gehöre definitiv zu der ersten Kategorie und habe sehr lange nach einem Rezept für gesunde Lakritze gesucht. Woraus genau diese leckere gesunde Süßigkeit besteht und wie du sie genau zubereitest, erfährst du hier.

Ich suche ja immer gerne nach gesunden Alternativen für die ein oder andere Lieblings-Schweinerei. Dass Kuchen auch ohne raffinierten Zucker auskommt, man eigentlich kein Brötchen um das Burgerpatty braucht und Proteinbällchen fast noch besser als Rafaello und Rocher sein können, habe ich euch im letzten Jahr ja durchaus an dem ein oder anderen Beispiel veranschaulicht. Und anstelle Gummibärchen bin ich getrockneter Ananas und Mango verfallen. Nur für Lakritze hatte ich lange keine Ausweichmöglichkeit.

Gesalzen, süß, sauer, als Dragee, mit Fruchtgummi kombiniert… Es gibt so viele Sorten. Welche ist dir die Liebste?
Ich pesönlich bevorzuge die gesalzene Variante, am liebsten in Kombination mit dunkler Schokolade. Schokolakritz? Klingt seltsam, ich weiß. Ich konnte es auch nicht glauben, ehe ich das Duo probiert habe. Aber einmal abgesehen von meiner Vorliebe für außergewöhnliche Geschmackskombinationen muss ich zugeben: Ich steh einfach auf Lakritze. Eine Packung Katzenpfötchen hat bei mir nie sonderlich lange gehalten.

Nach langer Abstinenz kam mal wieder ein Lakritz-Appetit auf. Ich gehe also voller Vorfreude nach Feierabend in den Supermarkt, stehe am Süßwarenregal, nehme die Packung in die Hand und drehe sie wie automatisch, um auf die Rückseite zu sehen… Nachdem ich mir also ungewollt wieder ins Bewusstsein gerufen habe, warum ich so selten Lakritze kaufe, bin ich dann doch ohne aus dem Geschäft. So geht das nicht weiter, dachte ich mir. Da muss man doch was zaubern können. Gesagt, getan! Ich habe eine Packung Süßholzwurzelpulver bestellt und wie ein kleines Kind, das auf den Weihnachtsmann wartet, den Postboten herbei gesehnt. Ich hatte ganz vergessen, wie lange zwei Tage doch sein können…

So, nun haben wir das Pulver. Wie wird daraus jetzt Lakritz-Konfekt? Da Lakritze in erster Linie aus Zucker besteht hat es nicht lange gedauert bis ich auf die Idee gekommen bin, Datteln als Basis zu nutzen. Noch etwas Mandeln und Salz – et voilà. Soweit der Plan. Bei der Rezeptentwicklung musste ich natürlich immer wieder probieren, damit ich auch ja die richtige Menge des Pulvers untermenge: Gerade so viel, dass es nach Lakritze schmeckt, ohne dabei zu stark zu werden. Ich habe dem Süßholzpulver nicht so ganz über den Weg getraut, was zu besonders häufigen Verkostungsmomenten und letztlich dazu geführt hat, dass ich hinterher pappsatt war und mir den Appetit auf mein Abendessen ein wenig versnackt hatte. Aber was tut man nicht alles zum Wohle der Foodie-Gemeinschaft 😉

Das Ergebnis habe ich dann jedenfalls in zwei gleichgroße Gruppen geteilt: Eine wurde in Salz und gemahlenen Mandeln ausgerollt, die andere in Schokolade eingehüllt. Das Rezept habe ich inzwischen mehrmals getestet und verfeinert und bin super stolz, es heute mit dir teilen zu dürfen.

Bon Appetit!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s